guten tag. sind sie auch hin und wieder so schwermütig, trantütig, ist es wieder da, hintertür-gefühl, einfach hinausgehen, unbemerkt und weg sein, notausgang, mal eben kurzschluss gehen, in die arme der einsamkeit, weil die hakenworte, weil sie sich ineinander verknoten und dann im halse sich stapeln, dass sie keine mehr haben, stimme mehr haben, nur mehr ein würgen, das bleibt, und schließlich, viel später, dann, kommen sie alle auf einmal heraus, wo nur all das hin soll, die worte jetzt so schnell hinsollen, die gefühle. es gibt sie wirklich, worte, die für immer in einem bleiben, die man niemals ausspricht. niemals aussprechen wird, und warum, das fragt man sich viel zu häufig, weils nicht mehr zu verlieren gibt und doch, - doch, so vieles, so vieles, glaubt man, so vieles zu verlieren durchs bloße aussprechen dieses ungehörten selbst. weils nicht egal ist, weils dies kantsche ding an sich, weils es nicht gibt, nur mehr voneinander disparate schauplätze - schauplätze, sinnesplätze. so was weiß man, klar, weiß man so was, ist zumindest angelegt in einem jedem als implizites ahnen. versteh mich nicht falsch, aber bitte versteh mich falsch. versteh mich so, wie ich mich niemals zu verstehn in der lage war, von diesem innern blick heraus nicht in der lage, mein kopf ist eine tastatur, immersion in --- so, ihr lieben worte, seid schön brav und jetzt geht spielen. fallt von der schaukel und mit euch selbst auseinander, ins sprachbad zurück und wieder hinein an den rand und mit band, rotbeschleifte hand, verwandt mit, weil zitronenguss gut ist gegen verdruss - und niemand mit sich gram sein muss.  

14.12.13 10:35
 


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